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moin 10-20 uhr arbeiten -.-

Tokio Hotel nominiert für Mut-Auszeichnung
Tokio Hotel beim Car Crash Challenge 2006
Bei einem der härtesten Autorennen des Jahres, „ Pro7-TV Total Stock Car Crash Challenge 2006“, am Samstagabend 7.10.06 in der so ziemlich ausverkauften Veltins Arena Gelsenkirchen bewiesen die 4 Jungs, die sich Tokio Hotel nennen, vor ca. 50.000 Zuschauern, richtig Mut.
Insbesondere Georg Listing (19), Bassist von der Teeny-Band Tokio Hotel, als jüngster Teilnehmer, der bei diesem Rennen mitfuhr und leider als erster mit seinem Wartburg auf dem Auto-Dach lag, was aber noch keineswegs das Aus war: Georg war auch noch Stunden später im allerletzten sog. RodeoRennen dabei, wo jeder gegen jeden antrat! 10 Teams mit je 3 Teilnehmern waren am Start mit 30 speziell getunten Autos in 3 Klassen: leicht, mittel und schwer. Georg (leicht) war mit Marc Terenzi (mittel) und Berlin-Rapper Bushido (schwer) in einem Team (gesponsert von Napster: MusikInternetDownload), das sich laut Interview am 6. Okt. ( Qualifying) gut verstand so wie sich auch alle Teams untereinander im Spielgeist gut verstanden.
Von den insgesamt 30 Teilnehmern gingen natürlich bei den Sieger-Ehrungen die meisten leer aus und viele landeten auf den letzten Plätzen, so auch Georg. Doch allein, den Mut aufzubringen, dort mitzumachen gebührt für ALLE Teilnehmer wirkliche Annerkennung! Und dann auch noch zu wissen, dass bei dieser Art Veranstaltung und dann noch um diese späte Stunde (Ende der Veranstaltung war ca. 24 Uhr) natürlich die Halle fast vollständig von NICHT-Tokio-Hotel-Fans und dann auch noch überwiegend von „harten Männern“ bevölkert ist, lockt mir noch mehr Annerkennung für Georg heraus und selbstverständlich auch für Gustav, Tom und Bill, die dann zwischendurch als Band noch ihren Auftritt mit ihrem 4. Hit „ Der letzte Tag“ hatten. Das Publikum bewies allerdings nicht gerade Fairness, was nun allerdings für diese Motorsportveranstaltung auch nicht besonders zu erwarten war, indem es einen Applaus für Georgs Mitrennen und dessen Zwischen-Platzierung auf Platz 4 und auch für den Bandauftritt selber versagte und nicht im geringsten würdigte! Die Moderatorin selbst sagte dann bei einem Interview mit Georg im Auto vor einem weiteren Start zu dem pfeifenden Puplikum: „.. Klappe halten “ Es erschien mir so, dass ca. 99% des Publikums Nicht-Tokio-Hotel-Fan waren, die die ständigen KreischTöne der wenigen Teeny-Tokio-Hotel-Fans, sofern das Wort „TokioHotel“ von den Moderatoren auch nur im Ansatz zu hören war, mit Pfeifen und Buhrufen beantworteten. Einen Höhepunkt erreichte dieser „Wettbewerb“ bei diesem Kurz-Interview und einen absoluten während des Auftrittes der Band. Es ist schon wirklich ein Phänomen, dass Tokio Hotel eigentlich nie in Ruhe ihren Auftritt über die Bühne ziehen können. Aber wäre das dann noch Tokio Hotel? Und dabei ging es hier offensichtlich beim Publikum wieder nicht um die Sache selber: weder bei Georg, der für seinen 4. Platz selbstverständlich Beifall verdient hatte noch bei der Gruppe, die keineswegs für dieses Musikstück nur Pfeif- und Buhkonzert verdient hatte, auch wenn man auf anderer Musik steht! Im Grunde genommen haben sich die ca. 50.000 Zuschauer Alle gleich verhalten: sie sind ausgerastet; entweder gegen oder für Tokio Hotel! Es war ein grosser Kindergarten! Sicher war auch eine Protest von vielen Männern gegen Bills Schwarze Lidschatten. Doch was wäre wenn er eines Tages kein Kajal aufträgt? Dann sieht er genauso aus, wie sein Zwillingsbruder Tom, abgesehen von den Dreadlocks; und der ist auch bei den männlichn Teenies beliebt! Es würden sich dann wohl viel mehr männliche Fans bekennen und der Kreisch-Faktor würde bei den Auftritten wohl dann noch getoppt werden. Ab heute ist jedenfalls zum Kreisch-Alarm noch der Pfeif-Alarm hinzugekommen. Erstaunlich, wie 4 Jungs (17-19 Jahre) nur durch ihr blosses Erscheinen eine grosse ausverkaufte Arena zum „kochen“ bringen können!

Doch was will man bei so einer sog. Sportveranstaltung erwarten, dessen Geist es ist: das Ego auf Kosten anderer aufzublasen? Insofern sollte man das Ganze nicht überbewerten und wie manche meinen, Tokio Hotel hätte ihre „Bewährungsprobe“ bei den sog. Erwachsenen nicht bestanden, kann man hier nun noch gar nicht beurteilen!

Erst wenn Tokio Hotel es schafft z. B. den für Amnesty International gecoverten John-Lennon-Song „Instant Karma“ als internationale Single herauszubringen, wird es sich zeigen, ob ausser fast nur weiblichen Teenies von da ab auch weltweit mehr männliche Teenies und auch aus anderen Altersgruppen viel mehr Männer zu Tokio Hotel Fans gehören werden. Dieser Song hat nach 26 Jahren mit Tokio Hotel wieder das Potential zum Welthit! Bis jetzt ist er im 50-Jahre-Bravo-Album veröffentlicht und ab dem 17. Oktober kann man "Instant Karma" auch hier herunterladen: http://noise.amnesty.org

Es wird in einem Bericht Stefan Raab vorgeworfen, er hätte die Jungs „ins offene Messer rennen lassen“ – das ist diesmal sehr unwahrscheinlich: er hatte die Jungs bis jetzt 3 x in seiner TV-Sendung und hat sie immer äusserst freundschaftlich aufgenommen. Dabei fragte er Ende August die 4 dann: „… wie sieht’s denn aus, wollt ihr mitmachen?“. Und sie hatten spontan zugesagt als Band und Georg als Fahrer, der war wohl noch von seinem letzten Rennausflug im Sommer beim DTM Norisring beflügelt.

Stefan meinte noch, als er ankündigte, dass auch die Rockgruppe „Motörhead“ auftreten würde: „…passt wie die Faust aufs Auge..“!
Das „Ö“ in dem Namen Motörhead soll für „ böse“ stehen. Diese Umlaute-Spielerei in Heavy- Metal-Bands-Namen wurden zu dessen MarkenZeichen. Wobei Motörhead selber sich als Rock+Roll–Band sieht, aber doch einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Heavy Metal nahm. Obwohl ursprünglich das alles mit Freiheitsdrang und Unangepasstheit aus der Hippiezeit (1970) zu tun hatte, wird es heute mehr und mehr in den Texten unmenschlicher. Nun ein Aufruf an die 4 Jungs: Achtet mehr auf die Zeichen und Texte der Musikbands! Lasst einfach die Finger von allem, was menschenverachtend ist! Mit Eurer Aktion für Amnesty International seid Ihr auf dem richtigen Weg! Ich würde mich an Eurer Stelle ernsthaft fragen, warum ich mir Havy-Metal T-Shirts noch anziehen sollte? Und wofür stehen Ketten und Totenkopf? Bitte tut Euch so einen Auftritt nicht noch mal an!

Doch man sollte nicht meinen, die Jungs seien mit 17-19 Jahren so naiv, als hätten sie nicht gewusst, dass sie praktisch in „die Höhle des Löwen“ gehen würden! Kann man jemanden eigentlich publikumsmässig „reinlegen“, wenn man seit dem 9. Lebensjahr fast jede Woche auf der Bühne steht, so wie Bill und Tom? Was sie erwartet, haben sie sicherlich mit Stefan an dem Abend nach der Sendung noch durchgesprochen. Auf jeden Fall war ein Kulturschock gelungen: die angeblich lauteste Rockband der Welt, Motörhead, traf an dem Abend auf Tokio Hotel, lautestes Publikum!
An dem Abend sind die Jungs sicher etwas ernüchterter ins Hotel gefahren und ihre Fans etwas aufgeregter als sonst schlafen gegangen.
Und eine Frage stellte sich: haben sog. Erwachsene es eigentlich nötig, so mit Teenies umzugehen?

Stefan Raab: …dass muss man den Jungs lassen: sie haben den Mut hier aufzutreten und das wird sich irgendwann bezahlt machen..“!

Von mir werden sie nominiert für eine Mut-Auszeichnung!
13.10.06 23:41
 


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